Genial Lokal – Geld und Gemeinwohl, Veranstaltung in Wädenswil

Transition ist eine weltweite Bewegung, die einen Weg in eine nachhaltige Zukunft mit Hilfe lokaler Entwicklung anbietet. Dazu wird auch das Geldsystem hinterfragt und neue lokale Währungen werden als Instrumente eingesetzt.

Impulsreferate der Nachhaltigkeitsexperten Uwe Burka und Jens Martignoni und anschliessend Publikumsdiskussion und Apéro am:

Mittwoch 06.03.2019, 18.45 bis 21.00 Uhr
ZHAW Wädenswil, Campus Grüental (Grüentalstr. 14), Raum GA 203 (Aula)

Zukunftsfähige, solidarische und partizipative Regionalentwicklung, frei von den Zwängen des globalen Geldsystems; geht das? Diese Veranstaltung zeigt auf, wie Bürger getragene Initiativen die lokalwirtschaftliche Entwicklung demokratisieren und ökologisch-sozialer gestalten können – wobei der Technologie Geld eine zentrale Funktion bei der lokalen Gemeinwohlsteigerung zukommt.

Flyer der Veranstaltung: Genial lokal
Weitere Infos und Wegbeschreibung: Transition Wädenswil

Geld regiert die Welt – wie können wir die Macht zurückgewinnen?

Veranstaltung mit Kelly Bryson und Jens Martignoni

am Mittwoch 24. Oktober 2018, 19:00 Uhr (bis ca. 21.30)
in der Wunderkammer, Glattpark, Zürich

Englisch mit deutscher Übersetzung

Während unser kapitalistisches Wirtschaftssystem sich immer noch am Menschenbild des “Homo Oeconomicus” orientiert, weiss die Psychologie schon längst, dass wir weit mehr sind als durch ausgefeilte Anreizsystem dressurbedürftige Egomanen. Mehr Verbindung zwischen diesen beiden Metiers ist längst überfällig, um einen Weg aus dem sich momentan abspielenden Desaster zu finden.

Mit dem Ziel radikaler Bedürfnisbefriedigung inszenieren wir ein exklusives Treffen zweier herausragenden Experten ihres Gebietes in der Wunderkammer im spritzigen Fishbowl-Format.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl_(Diskussionsmethode)

 

 

 

 

 

 

 

Der kalifornische Psychotherapeut Kelly Bryson befindet sich gerade auf von Kommune zu Kommune auf Europatournee, um mit einer Mischung von Gewaltfreier Kommunikation, Psychodrama und einer radikalen Kultur der Transparenz das “Energielevel” zu boosten.

Während Kelly Bryson betont, wie wir als Individuen oder auch Gruppen die Beschränkungen unseres Geldsystemes überwinden können, forscht Jens Martignoni mehr daran, wie wir durch neue Wirtschafts- und Organisationsformen wie Alternativwährungen und/oder Genossenschaften ein besseres Miteinander erreichen können.

Kelly Bryson MA, MFT, lizensierter Psychotherapeut, authorisierter Trainer für das Zentrum für Gewaltfreie Kommunikation und Author des Bestsellers “Sei nicht nett, sei echt: Das Gleichgewicht zwischen Liebe für uns selbst und Mitgefühl mit anderen finden.”

Jens Martignoni, MBA, Ing. FH Projektleiter für Forschung an Komplementärwährungen, Genossenschaften und Community Networks beim Verein NetHood, Zürich, sowie Dozent für Management an der Fernfachhochschule Schweiz FFHS, Brig. Dissertationsprojekt zu genossenschaftlichen Zahlungsmitteln an der Universität zu Köln. Author des Buches “Das Geld Neu Erfinden – Alternative Währungen verstehen und nutzen”

Jenseits jeglichen Konkurrenzdenkens erwartet Euch ein Versuch einer Verschmelzung zweier Disziplinen, die sich schon viel zu lange voreinander gedrückt haben!

Organisator*innen: Adrian Oertli und Julia Weber für die selbstorganisierte Lernplattform Openki

Location: Wunderkammer

auf Spendenbasis/ Richtpreis Fr. 30.-

bitte rasche anmelden bei: LINK

 

Vollgeld – ein wichtiger Schritt für gerechteres Geld

Die Vollgeld-Initiative hat es deutlich aufgezeigt: Die meisten Banker und Wirtschaftsleute verstehen nichts vom wichtigsten Mittel, das sie täglich einsetzen, vom Geld. Deshalb musste diese Initiative “von unten” kommen. Nun gilt es ein möglichst starkes JA zu erreichen und anschliessend weiter daran zu arbeiten, dass wir ein gerechteres und demokratisch steuerbares Geldsystem bekommen.

Geht bitte abstimmen, es ist eine der wichtigsten Initiativen, weil das kranke Geldsystem eine der Hauptursachen hinter dem laufenden Wirtschaftskrieg unter uns allen ist.

Ökonomische Lehre muss anders werden!

Die  Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften und besonders im Bereich Finance müssen dringend erneuert werden. Zu viele falsche Dogmen und grundlegende Irrtümer führen zu falschen Entscheidungen, die immer katastrophalere Auswirkungen haben für eine Menschheit, die sich einen einzigen begrenzten Planeten teilen muss.

Am 16. April 2017 wurde an der Universität Freiburg die Vereinigung zur Erneuerung der Forschung und Lehre in Wirtschaftswissenschaften und Finance (AREF) gegründet. Damit besteht nun ein instutioneller Rahmen für den Appell aus dem Jahr 2011 unter dem Titel “Forschung und Lehre in Wirtschaftswissenschaften, Finance und Management sollen erneuert werden mit dem Ziel, dem Allgemeinwohl besser zu dienen”.

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 hält diese Gruppe von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern fest, dass die vorherrschenden ökonomischen Theorien weiterhin ein Quasi-Monopol in der akademischen Welt besitzen. Überzeugt von der Notwendigkeit, umfassende Lehren aus der Krise für die Forschung und Lehre zu ziehen, beschlossen sie ihre Bemühungen zu koordinieren, um die Vision einer Wirtschaft zu fördern, die auf das Gemeinwohl, die Gerechtigkeit, die Stabilität und die Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen und sozialen Leben ausgerichtet ist.

Ein erstes Symposium mit dem Thema Wirtschaft und Finance anders studieren wird am 14. und 15. Juni 2018 an der Universität Fribourg ausgerichtet. Programm in Französisch/Englisch

Weitere Informationen: website

Geld verstehen – eine Chance für die Region

Transition Wädenswil veranstaltet in Zusammenarbeit mit der ZHAW einen Abend zu neuem Geld mit Christoph Pfluger und Jens Martignoni am

3. Mai 2018 um 18:00 in der Fabrikbeiz, Einsiedlerstrasse 33, Wädenswil

Dieser Impuls soll dazu mithelfen, dass bald ein eigenes regionales Geld in Wädenswil entstehen kann.

Mehr Informationen auf dem Flyer

 

Veranstaltung: Das Geld neu erfinden: Wie können uns alternative Währungen weiterhelfen?

Können uns alternative Währungen weiterhelfen eine nachhaltigere und gerechtere Wirtschaft und Lebensweise zu verwirklichen? Veranstaltung / Workshop mit Jens Martignoni im Rahmen der Openki Reihe in der Kunsthalle-Ausstellung Rob Pruitt, The Church:

15. März 2018, um 18.00-20.00 , Kunsthalle, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

Das Geldsystem ist eine versteckte aber zentrale Schaltgrösse unserer Wirtschaft und somit unseres Lebens. Das bestehende System ist aber mangelhaft und bevorteilt nur die Habenden. Könnten alternative/komplementäre Währungen hier eine Veränderung bringen? Was ist das genau und wie sehen solche aus? Könnte man eine eigene Währung gründen und was kann damit erreicht werden?

Ein Teil des Themas ist sicher dass wir uns auf einen gemeinsamen Wortschatz und Wissensstand updaten. Es sind bereits Angebote da, über Erfahrungen Bonobo (Währung in Bern) oder Minuto (selbstgarantierte Wechsel) zu sprechen. Der zweite Teil kann ein Gespräch über die Titelfrage sein oder auch Richtung Ideenaustausch und Bedürfnisse für eine Veränderung gehen.

Weitere Informationen Anmeldung erwünscht (Registrieren bei Openki notwendig)

Unkostenbeitrag: CHF 10.- oder entsprechende Alternativwährung nach Absprache

Buchvernissage: Das Geld neu erfinden

Das neue Buch von Jens Martignoni über Alternative Währungen ist erschienen und wird im Rahmen einer Vernissage eingebettet in eine Expertendiskussion mit Publikumsbeteiligung vorgestellt:

Freitag, 8. Dezember 2017, 18.30 Uhr, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

Warum Geld neu erfinden? Und wie müsste neues Geld aussehen? Ethik und Nachhaltigkeit geben Antworten und sind Schlüssel für Geldsysteme und eine Wirtschaft, die Menschen und Natur dienen.

Freier Eintritt

Weitere Informationen auf dem Ausschreibungs_Flyer

FleXibles zieht um

Nach über 12 Jahren im Seefeld zieht der Verein FleXibles um. Wir verkleinern unsere Büros und werden mobiler und flexibler, wie es sich für unseren Namen gehört 🙂

Ab 1. Oktober 2016 lautet unsere POSTADRESSE (ja, richtig, kein Strassenname mehr!):

Verein FleXibles
8008 Zürich

Unsere Büros (Co-Working) sind neu im Impact-Hub, CoLab, Sihlquai 131, 8005 Zürich. Alle Telefonnummern und Mailadressen bleiben gleich.

Eine Regionalwährung für Winterthur: Der Eulachtaler

Heute (23.09.2016) wurde in Winterthur im Rahmen des Festivals Filme für die Erde eine neue Winterthurer Regionalwährung vorgestellt, der Eulachtaler. Dieser soll künftig in Winterthur die regionale Wirtschaft unterstützen, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Versorgung leisten und dazu noch Spass machen beim Verwenden. Das Projekt wurde bereits vor zwei Jahren in einer kurzen Aktion getestet und seither im Rahmen des Vereins Living Room weiterentwickelt. Die Grundlage bietet das Konzept einer sogenannt leistungsgedeckten Währung, die durch die Lieferversprechen der beteiligten Betriebe gesichert ist. Zur Lancierung sind sieben Betriebe aus der Stadt dabei, mit weiteren Anbietern stehen die OrganisatorInnen in Verhandlungen. Die letzten Informationen sind auf der Website http://eulachtaler.ch/ einzusehen.

Das bisherige Medienecho ist sehr positiv.

Der Beitrag im Landboten hier

Der Beitrag des SRF Regionaljournals umfasst dazu auch ein Interview mit Jens Martignoni von FleXibles:

http://www.srf.ch/play/radio/regi-zh-sh/audio/des-eulachtalers-wiedergeburt-23-9-2016?id=e13983bc-6cef-4c65-8399-2ff8057e4811

http://www.srf.ch/play/radio/regi-zh-sh/audio/interview-mit-jens-martignoni-23-9-2016?id=db556e34-1d3d-41fc-b65a-f8f815af53e3